Die Bilanz der Brevetsaison 2026
Die kuriosesten Geschichten schreibt das Leben immer noch nachts um halb drei an der Tankstelle. Als unser Streckenscout bei der Probefahrt zum 400er der netten Fachkraft an der Kasse von unserem Vorhaben berichtet und ihr das mit dem Abstempeln der Brevetkarte erklärt, meint die ursprünglich aus Afrika stammende Dame nur: „Du bist ein Elefant“. Auf Nachfrage des verdutzten Randonneurs präzisierte sie dann ihre Aussage: „Erst kommt ein Elefant und erkundet den Weg und dann kommt bald die ganze Familie.“ Genau so war es dann auch zwei Wochen später, als wir nachts bei ARAL für ordentlich Umsatz sorgten. Wie hoch der war, wissen wir nicht.
Was wir aber genau wissen, sind die Fakten der abgelaufenen Saison 2026:
Aus 482 Anmeldungen wurden 225 Finisher bei 5 Brevets, die insgesamt 86.365 Kilometer zurücklegten. Chapeau und Glückwunsch an alle, die dabei waren.
Bevor ARA Ruhrgebiet dann im kommenden Paris-Brest-Paris Jahr die 100.000-Kilometer-Marke anpeilt, möchten wir auf eine kleine Neuerung hinweisen: Brevetkarten aus Papier gibt es für Euch nur noch, wenn ihr sie mit stichhaltigen Gründen (z.B. kein Smartphone) bei uns anfordert. Das ebrevet hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen bewährt und erleichtert uns unsere ehrenamtliche Arbeit erheblich. Dass wir die auch weiterhin mit viel Freude machen, liegt auch am positiven Feedback, das wir von Euch zu den Strecken und der Organisation erhalten haben. Dafür besten Dank.
So ist es uns eine Ehre, auch 2027 wieder eine volle Brevetserie anbieten zu dürfen. Im Paris-Brest-Paris-Jahr wird die Nachfrage vermutlich besonders hoch sein. Wie wir dann mit Anmeldungen umgehen, die nicht wahrgenommen werden, müssen wir noch sehen. Bei begrenzten Teilnehmerzahlen ist es natürlich schade, wenn Startplätze ungenutzt bleiben und dadurch andere Interessierte nicht teilnehmen können. Aber wir sind zuversichtlich, auch dafür eine gute Lösung zu finden.
